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Salon heute

frauenArt ist ein neues Projekt der Geschichts-Werkstatt des Autonomen Frauenzentrums Potsdam, das an die schöne Tradition der Berliner ‚Salons’ im 19. Jahrhundert anknüpft. Damals trafen sich in den Privathäusern der engagierten Bürgerschaft bekannte und immer wieder neu hinzu kommende Repräsentanten des geistigen und künstlerischen Lebens, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über Politik, Trends, Kunst, Literatur, Musik oder sonstige aktuelle Entwicklungen auszutauschen.

Salon quer.jpgIn diesem Sinne möchte auch frauenArt ein Vernetzungs-Forum für Potsdamer Künstlerinnen jeglicher Couleur darstellen. Vier mal im Jahr wird ein frauenArt – Salon stattfinden, der unter einem jeweils unterschiedlichen Thema stehen wird. Im Rahmen von Tanz, bildender Kunst, Musik, Theater, Photographie etc. wird von den Teilnehmerinnen auf das aktuelle Thema künstlerisch eingegangen und eine Darbietung für das Publikum vorbereitet. Dabei kommt es dem frauenArt-Salon vor allem auch darauf an, die Künstlerinnen miteinander in eine fruchtbare dialogische Beziehung zu bringen und in ihren Werken lebendig aufeinander reagieren zu lassen. Aus solchen künstlerischen Dialogen und Treffpunkten sind Vereinigungen wie der ‚Blaue Reiter’ oder die Bewegung des ‚Dadaismus’ entstanden. frauenArt will mit ihren Salons für entsprechende heutige Entwicklungen ein förderndes Forum bieten, das allen Frauen zugänglich ist und immer weiter ausgebaut wird.

Am 2.Dezember findet nun schon unser vierter Salonabend statt. Dabei stehen "Frauen in Potsdam" im Mittelpunkt. Und zwar historische und heutige, bekannte und unbekanntere, jüngere und ältere Frauen.

 

Eine Frau tanzt „um“ ihrE Leben.


Eine Frau, Bilder, eine Geschichte über sie – ein Spiegel.

Eine Frau, sie tanzt „um“ ihr Leben. Sie begegnet sich in diesem Bild, das anders ist als sie glaubte, dass sie sei. Sie weist von sich, sie flieht, sie nähert sich, sie stellt in Frage, sie umarmt, sie protestiert, sie fällt, lacht und...

Die Buchstaben des Geschichte, ihr Bildnis, alles fügt sich neu zusammen, ganz anders, spitzer, kürzer, verspielter, ernster.

Eine Frau tanzt „durch“ ihre „Leben“, ein Spiegel bricht das Licht.
Sie tanzen miteinander durch und mit dem Leben, leben.


Choreographie und Tanz: Kirsten Schlüter & Corinne Waldbach.

 

 

Kathrin Ollroge begeistert nun schon seit zwei Jahren in ihrem Zeitraum für Fotografie mit Puppenhausansichten. Sie dokumentiert den Staudenhof und das Leben seiner BewohnerInnen.

 

 

Anna Wronka hat schon bei unserem letzten Salon im September das Publikum spielerisch zum Schreiben kleiner Gedichte verfuehrt.

 

 

Noriko Seki, freiberufliche Schauspielerin / Akkordeonistin
aktiv mit dem Theater Nadi und T-Werk ("Kabarett der Masken","Der Fischer und die Lotusfee", "Alice im Wunderland", "Irrlichter der Nacht"), so wie mit der Musikband "Kyche",
spielt gerne Französische Musetten und Osteuropäische Musik
lebt seit 2004 in Potsdam

 

Auch die Teilnehmerinnen unseres parallel laufenden Archivprojekts

werden uns diesmal von ihren Entdeckungen berichten.

 

Ort: fabrik Café, Schiffbauergasse 10

Zeit: Donnerstag, 2.Dezember 2010 ab 20 Uhr

Eintritt frei

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